FuPa-Wintercheck (33): VfB Lampertheim

FuPa-Wintercheck (33): VfB Lampertheim

Nach dem Aufstieg in die B-Klasse peilt der VfB auch in dieser Saison den nächsten Coup an.

Wie lief die Vorrunde für die Amateurteams in Südhessen von der D-Klasse bis zur Hessenliga? FuPa blickt in einer Rückschau auf positives, negatives, die „Player to watch“ und wirft einen Blick in die Zukunft. Im 33. Teil des FuPa-Winterchecks schauen wir auf den VfB Lampertheim, den Tabellendritten der Kreisliga B Bergstraße.

Wie lief die Hinrunde?

Der VfB steckt mitten im Aufstiegskampf und belegt momentan den dritten Tabellenplatz der B-Klasse. Mit drei Niederlagen, einem Unentschieden und 13 Siegen in 17 Spielen, steht der Aufsteiger punktgleich mit dem zweitplatzierten SSV Reichenbach. Das Team von Trainer Stefan Svrga startete famos mit elf Siegen in Folge in die Saison. Erst im November endete die beeindruckende Serie abrupt mit zwei Niederlagen beim SV Kirschhausen (1:2) und gegen Lörzenbach (3:4). Insgesamt konnte man von den letzten sechs Spielen lediglich zwei gewinnen – der Platz an der Sonne war weg. Svrga zeigt sich trotzdem zufrieden mit der Hinrunde: „Bis jetzt kann man sich nicht beschweren. Ich bin aber auch davon ausgegangen, dass es so läuft. Wir haben uns gut verstärkt und mir war bewusst, dass wir ziemlich weit oben mitspielen würden.“

Was war gut?

„Die Jungs waren heiß auf die Saison, und die Ergebnisse haben von Anfang an gestimmt“, sagt Svrga. Besonders hervorzuheben sei, dass das Team sich sehr schnell in der neuen Liga zurecht gefunden hat. Besonders deutlich wurde das beim 5:3-Erfolg gegen des Tabellenzweiten aus Reichenbach. Dass das Team schon jetzt eine Spitzenmannschaft ist, zeigt die Durchschlagskraft in der Offensive. Mit 65 erzielten Treffern stellt der VfB den derzeit besten Angriff der Liga. Gleichermaßen hält der Aufsteiger den Laden auch hinten dicht. Gerade einmal 24 Gegentreffer bedeuten den zweitbesten Wert – hinter den Spitzenteams aus Kirschhausen und Reichenbach. Allerdings seien seine Jungs noch nicht beim Maximum angelangt, merkt Svrga an.

Was war schlecht?

Viel zu kritisieren gibt es an einen Aufsteiger nicht, der von Beginn an um den erneuten Aufstieg mitspielt. Allerdings bemängelt Svrga, dass seine Mannschaft seine Trainingsinhalte noch nicht komplett verinnerlicht hat. Manchmal gehe es dem Team nur darum, „schnell auf den Platz zu gehen, und ein Trainingsspiel zu machen“. Mit etwas mehr Souveränität, glaub der VfB-Coach, könne der VfB bereits deutlicher Tabellenführer sein.

Wer war der „Player to watch“?

Laut Svrga verfügt sein Team über einige Spieler, die durchaus auch für Gruppenligisten interessant wären. Exemplarisch nennt er Thomas Gerner. Der technisch beschlagene Mittelfeldspieler ist ein wichtiger Baustein im Team des Aufsteigers, der häufig nur mit unfairen Mitteln zu stoppen ist. Allerdings, stellt er klar: „Thomas Gerner ist nicht der VfB Lampertheim.“
Ein weitere wichtige Stütze ist der inzwischen 41 Jahre alte, noch aktive Co-Trainer Ilir Krasnici, mit dem Svrga schon in der Jugend des VfB’s zusammengespielt hat. „Wir ticken genauso, haben die selben Gedanken und ergänzen uns super. Wir haben beide einen Anteil am Erfolg des VfB“, lobt Svrga die Zusammenarbeit mit seinem Assistenten.

Wohin führt der Weg in der zweiten Saisonhälfte?

„Der Aufstieg ist auf jeden Fall drin. Unser Kader ist nun wieder breiter und ich habe mehr Auswahl“ blickt Svrga zuversichtlich in die Zukunft. Einige Neuzugänge sowie die Rückkehr der beiden Rekonvaleszenten Matthias Gerbich und Robert Schwarzkopf machen Hoffnung. Mittelfeldspieler Schwarzkopf hatte sich in einem Vorbereitungsspiel das Kreuzband gerissen und bislang noch kein Spiel gemacht. Kann der VfB an seine Siegesserie zu Saisonbeginn anknüpfen, stehen die Chancen für den Aufsteiger, direkt in die Kreisliga A durchzustarten, sehr gut.

Was macht die Reserve?

Die zweite Mannschaft des VfB schippert im ruhigen Fahrwasser auf den achten Tabellenplatz der Kreisliga D. Mit 15 Punkten Differenz auf den Aufstiegsplatz ist ein möglicher Aufstieg diese Saison aber kein Thema. Trotzdem sagt Svrga: „Thomas Düpre macht dort eine tolle Arbeit. Die Absprache und Kommunikation zwischen beiden Mannschaften funktioniert super.“ Auch in der Zukunft sei man bestrebt, beide Teams weiter voranzubringen.

Quelle: FuPa.net

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